Ein starkes Zeichen für den Mainzer Sport: Mit insgesamt acht Formationen reisten die beiden Vereine KKSV und SAV vom 5. bis 7. Juni zur Deutschen Meisterschaft nach Göppingen – und kehrten mit beeindruckenden Erfolgen zurück. Erstmals wurden in diesem Jahr alle nationalen Titel an einem einzigen Wochenende vergeben – und Mainz mischte in vielen Kategorien ganz vorne mit.
Für einen der emotionalen Höhepunkte sorgte die vereinsübergreifende Formation Lilli Schmitt (KKSV) und Ava Macario (SAV). In der Altersklasse 11–16 Jahre sicherten sie sich mit hauchdünnem Rückstand auf Gold die Silbermedaille. Ein herausragender Erfolg für beiden Bundeskaderathletinnen – und zugleich ein sichtbarer Beleg für die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Vereine, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist.
Auch Neele Jansohn vom KKSV zeigte auf der großen Bühne ihr Können: Gemeinsam mit ihren Partnerinnen Alisa Marahtanova und Malika Strack von der SG Arheilgen präsentierte sie Übungen auf internationalem Topniveau und wurde gleich dreifache deutsche Vizejuniorenmeisterin – eine außergewöhnliche Leistung. Auch diese Sportlerinnen sind Teil des Bundeskaders.
Knapp am Podium vorbei, aber ebenso überzeugend: Zwei vierte Plätze für den KKSV. In der Altersklasse Aspire turnten Lara Hohmann, Lotta Ohler und Anna Holthöfer stark auf, während Charlotte Obermeier und Helena Wohn in der Meisterklasse mit beeindruckenden Darbietungen glänzten. Maksym Stanislavskyi vom KKSV und seine Partnerin Johanna Herr von der FTG Pfungstadt beendeten den Wettkampf als Fünfte.
Die Junioren 1 Gruppe mit Jonna Keller, Selma Heuser und Lisa Immel – ebenfalls eine Mainzer Kooperation – erreichte einen guten 9. Rang und stellte ihr großes Potenzial unter Beweis. Anna Dek und Theresa Wüster erreichten in der Altersklasse 11–16 Jahre Rang 7, wobei sie sich im Finale stark steigerten. Lola King, Melina Thoß und Zoe Weilbächer vom SAV beendeten ihre erste deutsche Meisterschaft auf Rang 22 und nehmen wertvolle Erfahrungen mit nach Hause.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse eindrucksvoll: Mainz gehört weiterhin zur Spitze der deutschen Sportakrobatik – mit starken Einzelleistungen, erfolgreichen Vereinskooperationen und viel Potenzial für die Zukunft.





